Archiv


 


Werkfeuerwehrverband Hessen im Informationsaustausch mit Staatssekretär Rhein

Mitte November fand im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport in Wiesbaden eine Zusammenkunft des Vorstandes des Werkfeuerwehrverbandes Hessen und dem neu im Amt tätigen Staatssekretär Boris Rhein statt. Im Rahmen einer Vorstellung der Aufgaben und Ziele des Werkfeuerwehrverbandes wurde der direkte Kontakt zu dem seit Februar 2009 im Amt tätigen Staatssekretär gesucht. Als der Fachverband der hessischen Firmen mit eigenen Haus-, Betriebs-, und Werkfeuerwehren ist der Verband als "Arbeitsgemeinschaft für den betrieblichen Brandschutz" vertretend für 1100 nebenberufliche und 1300 hauptberufliche Mitarbeiter in den nichtöffentlichen Feuerwehren tätig. Berufsspezifische sowie aktuelle Themen aus dem Bereich der Gefahrenabwehr bildeten die Themen in diesem Zusammentreffen.

Am Gespräch nahmen Teil Bild von rechts: Karl-Christian Hahn Flughafen Feuerwehr Frankfurt Vorsitzender Werkfeuerwehrverband Hessen, Boris Rhein Staatssekretär HMdIuS, Bernd Saßmannshausen Werkfeuerwehr Merck KgaA, Ulrich Fischer Werkfeuerwehr E.ON Kraftwerk, Robert Langendorf Werkfeuerwehr InfraServ Wiesbaden, Gunnar Milberg Ministerialdirigent, Klaus Disser Werkfeuerwehr Heraeus, (Nicht auf dem Bild Karin Müller HMdIuS).


Herbsttagung im FTC-Frankfurt

2009 ging für den Werkfeuerwehrverband Hessen ein arbeits- und ereignisreiches Jahr zu Ende. Neben den umfangreichen Aufgaben im betrieblichen Brandschutz der Beratung und Organisation im Verband war gerade die fachliche Arbeit angesagt. Die Teilnahme am Hessentag in Langenselbold ist als herausragende Veranstaltung mit Öffentlichkeitswirkung des Werkfeuerwehrverbandes für 2009 zu nennen. Im Herbst zog der Verband Bilanz

In einem sehr gut besetzten Feuerwehr-Trainings-Center am Flughafen Frankfurt begrüßte der Vorsitzende des Werkfeuerwehrverbandes Hessen Karl-Christian Hahn die Mitglieder des hessischen Werkfeuerwehrverbandes zur Herbsttagung 2009. Sein besonderes Willkommen galt den erschienenen Gästen Harald Uschek vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport HMdIuS von den Regierungspräsidien Darmstadt Hans Ralf Engelmeier, Kassel Dieter Baumann und Frank Maikranz von der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel. Herr Dr. Stefan Hoehl nahm für die Vereinigung hessischer Unternehmer (VhU) teil.

Harald Uscheck vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport der zu verschiedenen Themen Auskunft geben konnte.

Die rund 80 Teilnehmer erwarteten viele anzusprechende Themen. Im Folgenden ist das Arbeitstreffen zusammengefasst.

Für den Verband relevant

Zum Einstieg in die umfangreiche Tagesordnung war der Punkt "Verbandsangelegenheiten" gewählt. Zum Zeitpunkt der Tagung haben dem Werkfeuerwehrverband Hessen insgesamt 79 Mitglieder angehört, davon 60 Feuerwehren in den ca. 1100 nebenberufliche und 1300 hauptberufliche Mitglieder tätig sind. Zu dieser Entwicklung beigetragen hat die Rekrutierung der Firmen Evonik Goldschmidt Rewo GmbH, Naderer Brandübungsanlagen und Gloria (Löschgeräte).

Bernd Saßmannshausen vom Vorstand des Werkfeuerwehrverbandes im Rahmen des Informationsblockes aus den Facharbeitskreisen:

Die Facharbeitskreise ( FAK) berichteten

Die Tätigkeit des Verbandes widerspiegelnd, berichteten die Sprecher der Facharbeitskreise über ihre Arbeit in den zurückliegenden Monaten.

Produktinformationen

Wie immer war einer Reihe von Firmen die Möglichkeit eingeräumt, ihre Produkte zu präsentieren.

Fa. Widmeyer: Löschmittel Fire Ade (11:15 Uhr)

Fa. Merck: Cyano-Kit

Fa. Orchidee: neues Schaummittel

Fa. Febbex: Hilfsmittel bei Bränden in Zusammenhang von Solarzellen

Fa. Minimax: neues Planungshandbuch

Fa.Xella: neue, witterungsbeständige Brandschutzleichtbauplatten

Fa. Weber: neuartige Armaturendruckplatte zur Rettung aus PKW

Fa. MSA: neuer Ausbildungsstandort in 2010

Mit dem Hinweis auf Fragen und Anregungen zum Ablauf und Inhalt der Herbsttagung beendete Karl-Christian Hahn die letzte Großveranstaltung des Werkfeuerwehrverbandes Hessen für das Jahr 2009.


6. Juni Werkfeuerwehrverband am Hessentag in Langenselbold

Während des Hessentages vom 5. bis 14. Juni 2009 in Langenselbold Main-Kinzig-Kreis, hatte sich auch der Werkfeuerwehrverband Hessen beteiligt. Auf dem

Platz der Feuerwehr wurde am Samstag den 6. Juni

ein umfangreiches Informationsangebot für die Besucher geboten.

Unter Beteiligung verschiedener Werkfeuerwehren aus dem Main-Kinzig-Kreis ergänzt durch Werkfeuerwehren der unterschiedlichsten Berufsbranchen entstand eine Interessante Mischung aus:

Information über die Aufgaben, Arbeiten der Werkfeuerwehren und des Werkfeuerwehrverbandes

Ausstellung von Sonderfahrzeugen

und Informationen zum Fort- Ausbildungsberuf Werkfeuerwehrmann/frau.

Zu den unterschiedlichsten Zeiten gab es Vorführungen der Höhenrettungsgruppe der Werkfeuerwehr Kali + Salz durchgeführt am Teleskopmast der Werkfeuerwehr EON.


Werkfeuerwehrverband Hessen informiert seine Mitglieder

Der Vorsitzende des Werkfeuerwehrverbandes Hessen Karl-Christian Hahn, begrüßte die Mitglieder des hessischen Werkfeuerwehrverbandes im Feuerwehr-Trainings-Center am Flughafen Frankfurt zur diesjährigen Herbsttagung. Ein besonderer Gruß galt, den erschienen Gästen H. Uschek vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIuS ) von den Regierungspräsidien die Herren Englmeier (Darmstadt) und Dr. Stumpf (Gießen) und H. Finis von der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Der hessische Landesfeuerwehrverband war vertreten durch dessen Vorsitzenden H. Ackermann. Vom Verband hessischer Unternehmer (VhU) nahm H. Hoehl an der Frühjahrstagung teil.

Mit dem Bericht zur Situation zur Kasse eröffnete der Vorsitzende Karl-Christian Hahn die umfangreiche Tagesordnung. Nach der Prüfung der Finanzen durch die Kassenprüfer wurde dem Kassenführer und Vorstand eine vorbildliche Arbeitsweise bestätigt.

Die Entwicklung zu den Mitgliedern weist einen aktuellen Stand von 76 Mitgliedern mit 58 BtF/WF ca. 1.300 hauptberuflichen und 1.000 nebenberuflichen Fw-Kräften.

Anschließend folgten aktuelle und interessante Berichte aus den Facharbeitskreisen.

Der Anregung aus der Herbsttagung einer Vorstellung von zwei Werkfeuerwehren wurde Folge geleistet. Den Auftakt hierzu lieferten H. Lorenz von MAN-Roland und Herr Gensert von der Allessa Chemie. Herr Langemeier vom THW Hessen/Rheinlandpfalz/Saarland stellte im Anschluss die Einsatzoptionen des THW vor.

Herr Höhmann vom TÜV-Süd präsentiert mit einem umfassenden Vortrag die Inhalte und Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrdienst. Wichtige Inhalte waren aus dem Vortrag von H. Dr. Knoppe zur Prüfung von Schutzbekleidung zu entnehmen.

Im Vorraum der Tagung gab es verschiedene Ausstellungsangebote für die Tagungsteilnehmer. Die Firmen Feucom "Feuerlöscher", Febbex Innovation "Löschmittel", Hazard Control Technologies "Löschmittel F-500, stellten ihre Produkte auch anhand von Präsentationen vor.


Seminar "Vorbeugender Brandschutz für Werkfeuerwehren"

Anfang 2009 fand das mittlerweile dritte Seminar "Vorbeugender Brandschutz für Werkfeuerwehren" veranstaltet durch den Werkfeuerwehrverband Hessen statt. Die hohe Qualität der Vorträge aus den vorangegangen Seminaren sowie die positive Resonanz aus dem Teilnehmerkreis waren Anlass ein weiteres Seminar anzubieten. Zu ausgewählten Fragen des vorbeugenden Brandschutzes, speziell in der Industrie wurde durch die Mitglieder des Facharbeitskreises "Vorbeugender Gefahrenschutz (VBG)" innerhalb des Werkfeuerwehrverbandes wieder aus einer umfangreichen Themenvielfalt ein interessantes Programm zusammengestellt.

Als Gastgeber begrüßte der stellv. Leiter der Werkfeuerwehr InfraServ Wiesbaden Thorsten Wenderhold, den Teilnehmerkreis. Vertretend für den Werkfeuerwehrverband Hessen erfolgte die Begrüßung und Vorstellung des Tagesablaufes durch Bernd Saßmannshausen von der Werkfeuerwehr Merck KgaA Gernsheim.


Herbsttagung im FTC Fraport am Flughafen Frankfurt

Der Vorsitzende des Werkfeuerwehrverbandes Hessen Karl-Christian Hahn, begrüßte die Mitglieder zur Herbsttagung des hessischen Werkfeuerwehrverbandes im Feuerwehr-Trainings-Center am Flughafen Frankfurt zur diesjährigen Herbsttagung. Ein besonderer Gruß galt, den erschienen Gästen: H. Schulz vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und H. Finis von der Hessischen Landesfeuerwehrschule.

Mit dem Punkt Verbandsangelegenheiten erfolgte der Einstieg in die umfangreiche Tagesordnung der Herbsttagung. Zur Entwicklung zu insgesamt 79 Mitglieder, davon 59 Feuerwehren haben die Rekrutierung der Firmen Febbex Innovation Ltd, Systemhaus Scheuschner GmbH sowie H&D IT Solutions GmbH beigetragen. Der Vorstand hat die Mitgliedschaft in der Vereinigung Hessischer Unternehmerverbände VhU (www.vhu.de) bewirkt. Das zurückliegende Jahr war geprägt durch das 50-jährige Jubiläum des Verbandes. Der Rückblick auf die vergangen Veranstaltungen aus Anlass des Jubiläums führte von der Landesleitertagung des WFV-Deutschland bei der Fa. Heraeus in Hanau über den Aktionstag bei der Fa. Opel in Rüsselheim an dem sich die unterschiedlichen Werkfeuerwehren und ihre Aufstellung und Organisation präsentierten bis zum letztendlichen Höhepunkt. Dieser fand in einem würdigen Rahmen im Biebricher Schloss in Wiesbaden mit einem Festakt zu diesem besonderen Jubiläum statt.

Die Facharbeitskreise berichteten über ihre Arbeit in den zurückliegenden Monaten. "FAK Fahrzeug-, Geräte- und Sicherheitstechnik" berichtete unter anderem über das durchgeführte Technik Seminar sowie über die aktuellen Themen AFFF-Schäume, Digitalfunk, allgemeine Informationen zur Feuerwehrtechnik wie Druckbelüftung, Erzeugung von Druckluftschaum und Persönliche Schutzausrüstung. FAK "Vorbeugender Gefahrenschutz" begann seine Informationen mit einem Rückblick zum durchgeführten Seminar in 2008 "Vorbeugender Brandschutz". Weitere Themen waren die Einsatzerfahrungen zum Unfall mit CO2-Löschanlagen oder die Überarbeitung der HBO. Der Arbeitskreis erarbeitete verschiedene Kurz-Merkblätter. Künftige Themen: Räumungsübungen, Erfahrung , Löschwasserrückhaltung, Planung für das VB-Seminar 2009 das geplant ist für den 28. Januar bei Infraserv in Wiesbaden. FAK Aus - und Fortbildung berichtet über die aktuelle Entwicklung zum Ausbildungsberuf Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau der zum September 2009 eingeführt werden soll. Im Bundesland Nordrheinwestfalen laufen bereits die ersten Ausbildungsgänge in dieser Richtung. Die Durchführung und Inhalte des zweiten Lehrganges zum Werkfeuerwehrtechniker. Der dritte Lehrgang ist für Anfang 2009 geplant.

Weitere Ausführungen zu aktuellen Themen der zurückliegenden Monate erfolgten zu den Inhalten über die Konferenzen zur Optimierung der Zusammenarbeit der Feuerwehren im Rhein-Main Gebiet bei Großschadenslagen. Einer der wesentlichen Punkte dieser Arbeitsgruppe liegt im Erstellen einer Datenbank mit bei den Feuerwehren im Rhein-Main-Gebiet vorgehaltenem Einsatzgerät. Weitere Informationen gab es über PFOS in AFFF-Schaummitteln und den Entwicklungen zu diesem hochaktuellen Thema. Digitaler BOS-Funk und die Umsetzung in Hessen bis 2010 fand ebenso in den Ausführungen Berücksichtigung wie die Entwicklungen aus Brüssel zum Thema Arbeitszeitgesetz. Über die Studie welche das Institut der Feuerwehr Idf Sachsen-Anhalt zum Thema "Anforderungen und Prüfmethoden für die Persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrkräfte im Brandeinsatz unter Berücksichtigung des Atemschutzes" erarbeitet, wurde informiert. Aktuelle Termine auch zu den geplanten Seminarangeboten des Hessischen Werkfeuerwehrbandes über das Geschehen rund um den Verband rundeten den Informationspart des Vorsitzenden Karl-Christian Hahn ab.

Produktvorstellungen in Form von Sach- und Fachvorträgen erfolgten durch die Firmen: Effertz ein Spezialist für Feuerschutz- Rauchschutz- Schallschutztore; Systeme für den vorbeugenden technischen Brandschutz entwickelt und produziert die Fa. Hekatron, Wassernebel-Brandschutzsysteme der Fa. Marioff.


Akademische Feier im Biebricher Schloss in Wiesbaden

Mit einem weiteren Höhepunkt wurde das Jubiläumsjahr des Hessischen Werkfeuerwehrverbandes am Dienstag den 21. Oktober 2008 begangen. Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch fand im Biebricher Schloss in Wiesbaden, die Akademische Feier zu diesem besonderen Geburtstag statt.

Nach der musikalischen Eröffnung durch das Posaunen Quartett der Wiesbadener Musik- & Kunstschule unter der Leitung von Joachim Tobschall führte Ministerialrat a. D. Erhard Zachertz die Gäste mit einer dynamischen Moderation durch den Festakt.

Mit der Eröffnungsrede durch den Vorsitzenden des WFV Hessen, Karl-Christian Hahn begrüßte er besonders den Hessischen Minister des Innern und für Sport, Staatminister Volker Bouffier in Vertretung des Schirmherrn. Weitere Grußworte fand er für den Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes und Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Ralf Ackermann, den Vorsitzenden des Werkfeuerwehrverbandes Deutschland Raimund Bücher, sowie die zahlreichen geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Behörden, Hilfsorganisationen sowie den Werkfeuerwehren mit den Geschäftsführern der Mitgliedsunternehmen. Er zeigte sich sehr erfreut über den Besuch und die damit zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit zum Hessischen Werkfeuerwehrverband.

Vorsitzender Karl-Christian Hahn bei der Eröffnungsrede

Hahn zitierte in seiner Eröffnungsrede die gesetzlichen Forderungen von 1958 die anlässlich der Gründung des Wfv-Hessen dem Hessischen Innenminister übergeben wurden. Welche dieser Forderungen in den zurückliegenden Jahren umgesetzt werden konnten spiegelte seine interessante Gegenüberstellung wieder.

Standen früher Fragen im Vordergrund wie überhaupt der betriebliche Brandschutz technisch, organisatorisch und personell auszurüsten und zu betreiben sei, stehen heute also Arbeitsschutz, Umweltschutz, vorbeugender Brand- und Explosionsschutz, Löschmittel- und Verfahren, technische Rettungsgeräte und immer die Wirtschaftlichkeit, inklusive heißer Themen wie "Chancen und Risiken eines Feuerwehr-Outsourcing" ganz oben auf der Themenliste."

Die Felder auf denen der WFV Hessen heute und in Zukunft tätig ist, sind weit gespannt - es genügt nicht mehr allein mit dem Innenministerium eine Denkschrift zu beraten und möglichst viel davon in lokale Gesetzgebung einfließen zu lassen. Berlin und Brüssel haben gleiche Priorität oder besser gleiche Brisanz. Dies alles kann ein Werkfeuerwehrverband eines Bundeslandes nicht alleine gestalten.

Mit den Worten das die Verbandsarbeit nach innen wirkungsvolle Veränderung zu lässt und nach außen gerichtet eine kooperative Zusammenarbeit mit anderen Verbänden im Brandschutz und den Behörden begangen wird beendete Karl-Christian Hahn seine Begrüßungsrede.

In seiner flammenden Festrede "Betrieblicher Brandschutz im Wandel der Zeit" gab der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Werkfeuerwehrverbandes, Bernhard Tschöpe, einen chronologischen Abriss zur Entstehungsgeschichte des Werkfeuerwehrverbandes in Hessen. Durch die Industrialisierung in Deutschland entstanden Ende des 18 Jahrhundert auch größere Werke der chemischen und Hütten-Industrie, Betriebe der maschinen-bauenden, elektro-, textil- oder holzverarbeitenden Industrie.

Wann es nun genau zur Gründung der ersten Werkfeuerwehr kam, ist in der Literatur umstritten. Fest steht, dass bereits als eine der ersten freiwilligen Werkfeuerwehren im Jahre 1831 die Fabrikfeuerwehr der K.K. Tabakfabrik in Schwarz/Tirol aufgeführt wird. Die Beschäftigung mit der Art der in diesen Industriebereichen entstehenden Risiken war Voraussetzung für einen wirkungsvollen Brandschutz. Nur dann konnte bei allen auftretenden Brandfällen und Vorkommnissen schnellsten mit Erfolg eingegriffen werden. Nicht verwunderlich, dass gegen 1863 in der feuergefährlichen Fabrik von Meister Lucius & Brüning (später Fa. Hoechst) in Frankfurt, die Beschaffung von Feuerwehrgeräten und die Ausbildung einer Löschmannschaft begann.

Neben den speziellen Geräten für die Brandbekämpfung waren es die besonderen Kenntnisse und Maßnahmen für den Feuerschutz in den Werken die an Bedeutung zunahmen. Hierzu gehörten insbesondere das Kennen von Anlagen und Einrichtungen, das Wissen über Örtlichkeiten und Eigenarten von Gebäuden, von Explosionsgefahren und Gasentwicklungen in chemischen Betrieben, von Ansammlungen größerer Mengen leicht brennbarer Stoffe.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass seit November 1954 schon in Hessen eine Arbeitsgemeinschaft von Werkfeuerwehren in loser Form im Rhein-Main-Gebiet existierte. In den Jahren 1955-57 traten dann über 21 hessische Werkfeuerwehren dem Werkfeuerwehrverband e.V. auf Bundesebene bei. Das genaue Gründungsdatum des Werkfeuerwehrverbandes Hessen ist auf Freitag, den 10.Januar 1958 in Wiesbaden, bei der Firma, Dyckerhoff-Portland-Zement AG in Wiesbaden Amöneburg festgehalten 21 Werkfeuerwehren bildeten damals den Grundstock dieses Verbandes, aber schon im April des gleichen Jahres zählt der Verband 39 Mitgliedsfirmen, respektive Werkfeuerwehren von Hessen. In den Folgejahren entwickelte sich ein reges Verbandsgeschäft, das alle Bereiche des Feuerwehrwesens insbesondere des betrieblichen Brandschutzes umfasste.

Das Plenum im festlichen Rahmen des Biebricher Schlsses

Was ist "Betrieblicher Brandschutz" aus heutiger Sicht?

Alle Aktivitäten, die notwendig sind, um ein Unternehmen vor Bränden zu schützen oder im Falle eines Brandes dessen Auswirkungen zu begrenzen. Ausgedehnt hat sich dieser Begriff aber auch auf die Gefahrenabwehr, auf alle Bereiche der Risikoabwehr, insbesondere den Umweltschutz und den betrieblichen Rettungsdienst. Neben der Fülle der Anforderungen aus dem Bereich des baulichen und des anlagentechnischen Brandschutzes kommt immer mehr auch dem organisatorischen Brandschutz eine wesentliche Bedeutung zu. Das zu wahrende Ziel sei es, für die Unternehmen den ungestörten Betriebsablauf zu erhalten, damit das Produzieren, Lagern und Versenden, das Forschen und Entwickeln ungestört möglich wird.

Heute sind 75 Firmen Mitglied im Verband, die insgesamt 60 Betriebs- und Werkfeuerwehren die mit etwa 1300 hauptberuflichen und 1000 nebenberuflichen Kräften für die Sicherheit in den Unternehmen tätig sind. Das Verhältnis haupt- zu nebenberuflichen Kräften ist in den letzten 25 Jahren gekippt - immer weniger private Feuerwehren, aber immer mehr professionelles Personal. Neben dem immer sicheren Betrieb technischer Produktionsanlagen und fortschreitender Effektivität von stationären Löschanlagen, ist dies auch eine Folge der gesetzlichen und der versicherungsrechtlichen Abwertung der Betriebsfeuerwehren. Die heute in Hessen 60 nichtöffentlichen Feuerwehren, haben im vergangenen Jahr über 17.000 Einsätze bewältigt, davon " Ca. 5750 Fehlalarme (33 %), und " 620 Brände = 3,6 % und " Ca. 6150 technische Hilfeleistungen aller Art = 36 % Sowie ca. 4800 Rettungsdiensteinsätze = 28 % und einige WF machen darüber hinaus auch noch die Werkschutzaufgaben.

Ein weiteres Musikstück des Posaunenquartetts leitete zu den Grußworten der Gäste über. Der Hessische Minister des Innern und für Sport, Staatsminister Volker Bouffier überbrachte die Grüße des Schirmherren Ministerpräsident Roland Koch. Er würdigte den besonderen Rahmen im Biebricher Schloß als einer der schönsten Städte ein solch besonderes Jubiläum zu begehen. Er überbrachte Glückwünsche des Ministerums sowie aller angesiedelten Bereiche und Mitarbeiter der staatlichen Einrichtungen. Besonders hob Bouffier die gute enge, fachlich qualifizierte Zusammenarbeit zwischen den staatlichen und kommunalen Einrichtungen mit dem Wfv-Hessen hervor. Er würdigte die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Ausbildung der Werkfeuerwehrleute und den dadurch entstandenen Spezialisten und Trendsetter im Bereich der Gefahrenabwehr.

Im Anschluss ergriff der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Ralf Ackermann das Wort. Im besonderen hob er die jahrzehntelange gute partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Landesfeuerwehrverband und den Werkfeuerwehren in Hessen hervor. Sie stellt einen wichtigen Baustein in der Gefahrenabwehr dar sei es im Bezug auf den Brandschutz oder bei den vielen Facetten der technischen Hilfeleistung.

Für den Werkfeuerwehrverband Deutschland vertretend für alle Werkfeuerwehren überbrachte Raimund Bücher in seiner Funktion als Vorsitzender des Verbandes die besten Glückwünsche. Er ging auf aktuelle Themen ein welche die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesverband betrieblicher Brandschutz und den Landesverband WFV-Hessen vorantreiben.

Der amtierende Vorstand von links: 2. Vorsitzender Ulrich Fischer (E.ON Kraftwerk Staudinger), Presse- Öffentlichkeitsarbeit Klaus Disser (Heraeus Hanau), Schriftführung Bernd Sassmannshausen (Merck KGaA Gernsheim), Ehrenvorsitzender Robert Langendorf (Infraserv Wiesbaden), Vorsitzender Karl-Christian Hahn (Fraport AG), Kasse Norbert Fillinger (RWE Power AG Biblis), Presse- Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Seitz (Infraserv Höchst).

In seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende Karl-Chrisian Hahn bei allen Rednern für die überbrachten Grußadressen sowie für die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten. Das Jubiläum des WFV-Hessen sowie die dargebrachten Grußworte bestätigen die Notwendigkeit eines offenen Miteinanders im Verband als auch mit den verantwortlichen Behörden auf Landesebene um im Bereich des betrieblichen Brandschutzes allen Herausforderungen entgegentreten zu können.

Mit einem weiteren Musikstück endete der offizielle Teil der akademischen Feier.


Aktionstag am 31. Mai -Adam Opel GmbH

Als öffentlichkeitswirksames Ereignis dieses besonderen Jubiläums fand am Samstag 31. Mai 2008, ein großer Aktionstag in Rüsselsheim am "Adam Opel Haus" der Firma Opel GmbH im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des hessischen Werkfeuerwehrverbandes statt.

Während des Aktionstages präsentierte der hessische Werkfeuerwehrverband auf einer großen Ausstellungsfläche der Adam Opel GmbH die unterschiedlichsten praktischen Übungen wie: "Rettung aus Behältern", qualifizierte Hilfe durch das "Transport-, Unfall-, Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie", oder wie man einen "Brand an einem Flansch bekämpft".

Es beobachteten jeweils über 300 Zuschauer die Einsatzvorführungen, insgesamt war eine deutlich vierstellige Zahl von Besuchern dem Aufruf des Werkfeuerwehrverbandes gefolgt.

Weitere Angebote des umfangreichen Rahmenprogramms waren die Ausstellung der verschiedensten (Sonder-) Feuerwehrfahrzeuge, Oldtimer und Geräte der ansässigen Werkfeuerwehren. Verschiedene Fachfirmen stellten ihre Produkte mit interessanten Vorführungen dar und rundeten das umfangreiche Angebot ab.

Da durch den strömenden Regen das Wetter nicht mehr mitmachte, sowie eine weitere Unwetterwarnung vorlag, wurde die Veranstaltung vorzeitig beendet.

Der Werkfeuerwehrverband dankt an dieser Stelle allen, die vor und hinter den Kulissen für diesen Erfolg gearbeitet haben!!!


Frühjahrstagung des Hessischen Werkfeuerwehrverbandes

Im Bürgerhaus Großkrotzenburg die Frühjahrstagung des WFV Hessen statt. Neben dem in diesem Jahr anstehenden Jubiläum stand die Information aus den Facharbeitskreisen bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt.

Der 2. Vorsitzende Ulrich Fischer sowie der Ehrenvorsitzende Robert Langendorf stellte den geplanten Ablauf der Veranstaltungen vor. Höhepunkt ist der Aktionstag am 31.05.2008 auf dem Gelände von Opel in Rüsselsheim. Umfangreich waren die Berichte aus den Facharbeitskreisen. Erstmals wurde vom WFV ein VB-Seminar veranstaltet, welches regen Zuspruch hatte. Um die Information der Mitglieder auch auf anderen Gebieten sicherzustellen, wird der FAK Technik ein Seminar veranstalten, das am 11.09.2008 stattfindet.

Fachvorträge über werkfeuerwehrspezifische Themen rundeten das Tagungsprogramm ab.


Neue Satzung des WFV Hessen

(beschlossen anlässlich Mitgliederversammlung 24.04.2007, gültig ab 04.12.2007)

unter Rechtliches - Satzung - abrufen !!!

A+A vom 18. - 21. September steht vor der Tür.

Der Werkfeuerwehrverband Deutschland bietet erneut ein umfangreiches Programm an und schon deshalb sollte man hingehen.

Am 20.09.2007 von 14.00 bis 17.00 Uhr wird ein besonderes Thema das alle Werkfeuerwehren betrifft aufgegriffen

ALLE Werkfeuerwehren haben mit der Aufgabenstellung Absturzsicherungen! (es geht nicht um die bekannten Höhenrettungstruppen) zu tun. Und nach Meinung der BG, deren Anforderungen zählen für die Werkfeuerwehren, arbeiten viele Werkfeuerwehren nicht vorschriftenkonform! Wer also wissen will, ob er und seine Mannen alles richtig machen, beim Arbeiten an Brücken, Fassaden, Dächern, Gruben und Rohrbrücken, auch wie z.B. unter PA oder unter CSA Absturzsicherung betrieben werden soll, der sollte den Stand des Werkfeuerwehrverbandes Deutschland besuchen.


Nachruf Werner Pfeiffer

Die Arbeitsgemeinschaft für betrieblichen Brandschutz - Werkfeuerwehrverband Hessen (WFV-H) trauert um ihr langjähriges Vorstandsmitglied Werner Pfeiffer. Werner Pfeiffer hat sich mit seinem Einsatz für die Belange des betrieblichen Brandschutzes große Verdienste erworben. In seiner Funktion für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Feuerwehrzeitung Florian Hessen, Historie, Archiv, etc.) war er mehr als ein Jahrzehnt für den Vorstand des WFV-Hessen tätig. Auch mit seinen fotografischen Arbeiten und Kenntnissen hat er sich unter seinen Kollegen und Mitstreitern einen Namen gemacht.

Werner Pfeiffer hat außerdem seinen reichen Erfahrungsschatz auch in die Facharbeit des Landesfeuerwehrverbandes Hessen eingebracht und seit Mai 2003 im Fachausschuss Brandschutzwesen und Feuerwehrgeschichte aktiv mitgearbeitet.

Der WFV-Hessen ist Werner Pfeiffer in hohem Maße zu Dank verpflichtet. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Für die Arbeitsgemeinschaft für betrieblichen Brandschutz - Werkfeuerwehrverband Hessen (WFV-H)

Vorstand Werkfeuerwehrverband Hessen


Informationen zum Lehrgang des WFV Hessen Fortbildungsberuf "Geprüfter Werkfeuerwehrtechniker" sind abzurufen unter "Termine" sowie "Links".

Die Werkfeuerwehren haben durch Schaffung des Fortbildungsberufes Werkfeuerwehrtechniker einen wesentlichen Schritt der Zukunftssicherung vollzogen. Der tatsächliche Dienst bei Werkfeuerwehren besteht weniger aus Einsatzdienst, wie er in den Ausbildungsvorschriften der Länder vorgeschrieben ist, sondern überwiegend durch Erbringung von Serviceleistungen in der vorbeugenden Gefahrenabwehr. Gerade diese Serviceleistungen rechtfertigen die Ausgaben für Werkfeuerwehren, zumal hier mit tatsächlichen Zahlen das auch belegt werden kann.

Inhalt der Infoveranstaltung

- die Zulassungsvoraussetzungen

- die Kosten des Lehrganges und der Prüfung

- die Lehrgangsinhalte, den Ablauf

- Prüfungsinhalte und Ablauf.


Werkfeuerwehrverband Frühjahrstagung 2006 in Groß Krotzenburg

Der Vorsitzende des Werkfeuerwehrverbandes Hessen Karl-Christian Hahn, begrüßte die Mitglieder zur Frühjahrstagung des hessischen Werkfeuerwehrverbandes im Bürgerhaus Groß Krotzenburg / Main-Kinzig-Kreis. Ein besonderer Gruß galt den Gästen aus dem südhessischen Regierungsbezirk Darmstadt Herr Uscheck, sowie dem Vertreter der hessischen Landesfeuerwehrschule Herr Finis.

Neben den zahlreichen Informationen und Fachbeiträgen gab es in den Vorräumen des Bürgerhauses verschiedene Ausstellungsangebote für die Tagungsteilnehmer. Die Firmen Max Meyer "Industrie Labeling Systems", ORCATECH "Beseitigung von Ölspuren und Gefahrstoffen auf Verkehrsflächen, OSMA Trochnersysteme, stellten ihre Produkte auch anhand von Präsentationen vor.


Werkfeuerwehrverband präsentiert sich auf der Interschutz

Die Interschutz steht unmittelbar bevor. In der Zeit vom 06.06 bis zum 11.06.2005 findet die weltgrößte Messe zum Thema Brandschutz in Hannover statt. Erstmalig findet parallel die Interschutzpolice, eine der größten Messen für den Bereich des Polizeiwesen statt. Der Werkfeuerwehrverband beteiligt sich aktiv an der Interschutz. Der in Halle 13 befindliche Messesstand hat das Ziel den Standbesuchern die Vielfältigen Tätigkeiten und Aufgaben der Mitglieder des Werkfeuerwehrverbandes in ihren Unternehmen darzustellen. Dazu wird es einzelne Themeninsel auf dem insgesamt ca 650m² großem Stand geben.

Ein Themenkomplex ist die Mitarbeiterunterweisung. Hier sollen die vielfältigen Aufgaben in den Betrieben hinsichtlich der Mitarbeiterunterweisung dargestellt werden. Neben der Ausbildung im Bereich Erste Hilfe oder Handhabung von Feuerlöschern werden auch die Themen wie Räumungsübung oder Unterweisung von Fremdfirmen dargestellt. Ein weiterer eigenständiger Komplex auf dem Messestand stellt das Themengebiet Vorbeugender Brandschutz dar. Hier soll durch verschiedenste Ausstellungsstücke verschiedene Abtrennungssystem und technische Lösungen dargestellt werden. Vor allem soll die Rolle der Werkfeuerwehren bzw. des betrieblichen Bandschutzes sowohl in der Planung wie auch in der Umsetzung und späteren Betreuung aufgezeigt werden.

Der Bereich Sicherheitsleitstelle ist ein weiteres Thema. Die Darstellung der vielfältigen Aufgaben einer Sicherheitsleitstelle wird durch die Präsentation eines Leitstandes dargestellt. Die Kommunikation mit der Technischen Einsatzleitung im Einsatzfall wird ebenfalls hautnah gezeigt. Standübergreifen wird versucht eine Verbindung zu eine Leitstelle der öffentlichen Gefahrenabwehr auf einem anderem Messestand zu realisieren. Hierdurch soll die praktische Zusammenarbeit bei der Gefahrenabwehr präsentiert werden. Die Demonstration und das Darstellen der Alarmierung bzw. Informieren von weiteren Kräften oder anderen organisatorischen Einheiten wird ebenfalls in Modul Sicherheitsleitstelle den Standbesuchern demonstriert.

Die Anforderung und der Ablauf von Wartung und Pflege spezieller Geräte wird im vierten Themenkomplex dargestellt. Mit Hilfe einer Musterwerkstatt können die Wartungen und Prüfungen von zum Beispiel Chemikalienschutzanzügen oder Messgeräten dem interessierten Publikum näher gebracht werden. Anschaulich sind sicherlich auch die beiden Fahrzeuge die auf dem Stand präsentiert werden. Zum einen handelt es sich dabei um ein neues Universallöschfahrzeug aus dem Bereich der Raffinerie und Petrochemie mit umfangreicher zusätzlicher Ausrüstung. Als zweites Ausstellungsfahrzeug wird eine ELW 3 in Verbindung mit dem Themenkomplex Sicherheitsleitstelle präsentiert.

In dem Parallel stattfindenden Messekongress bringt sich der Werkfeuerwehrverband ebenfalls aktiv mit. Der Thementag "Betrieblicher Brandschutz" wurde unter Federführung des WFVD durchgeführt. Der Congess findet im Convention Center statt auf dem Messegelände statt. Anmeldung sind online unter www.interschutz.de möglich. Der Thementag teilt sich in insgesamt vier Vortragsreihen auf. Diese sind der "Stellenwert der betrieblichen Sicherheit", "Brandschutz als Bestandteil der betrieblichen Sicherheit", "Betrieblicher Brandschutz und Gefahrenabwehr" sowie "Werksicherheit und Anlagenschutz". Die ersten beiden Themenbereiche finden am Vormittag nacheinander und die beiden anderen parallel am Nachmittag statt. Die Referenten konnten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie, der Verbände und der Verwaltung gewonnen werden. Dadurch ist die Erfassung einer Problematik aus den unterschiedlichsten Sichtweisen gewährleistet was auf abwecklungsreiche und informative Vortragsreihe mit anschließender Diskussion erwarten läst.

Aktuelle Informationen sowohl zum Thementag auf dem Messekongress wie auch zum Stand auf der Interschutz sind unter www.wfvd.de erhältlich. Auf dieser Seite wird auch werden der Messe aktuelle und schnelle von der Interschutz berichtet.


Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für Dr. Joachim Lindner

Von links: der stellvertretende GL-Vorsitzende Dr. Michael Römer, Albrecht Brömme, Landesbranddirektor Berlin, Dr. Joachim Lindner, Dr. Hartmut Härtner und Ulrich Behrend, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Hohe Ehrung für einen "Pionier des Feuerwehrwesens": Mit der höchsten Auszeichnung, die die Feuerwehr zu vergeben hat, wurde Dr. Joachim Lindner bedacht. Ulrich Behrend, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, heftete dem Chef der Merck-Feuerwehr das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ans Revers. Unter dem Beisein zahlreicher Kollegen, Kameraden und Ehrengäste, darunter auch Vertreter befreundeter Werkfeuerwehren und Feuerwehrverbände, charakterisierte Behrend den Geehrten als wahren "Brückenbauer", der in Technik, Taktik, Ausbildung und Sicherheit neue Standards gesetzt habe und als akademisch begeisternder Lehrer stets den Menschen zugewandt gewesen sei.


Congress Forum Frankthal; Tagungsort für den Werkfeuerwehrverband Hessen

Herr Massong begrüßt die Verbandsmitglieder in den Räumen seines Hauses

Der Vorsitzende des Werkfeuerwehrverbandes Hessen Karl-Christian Hahn, begrüßte die Mitglieder zur Herbsttagung des hessischen Werkfeuerwehrverbandes im Congress Forum in Frankenthal / Rheinland Pfalz. Ein besonderer Gruß galt, trotz der außerhalb Hessens stattfindenden Tagung, den zahlreich erschienen Gästen; H. Leistner vom hessischen Ministerium des Innern, vom Regierungspräsidium Kassel H. Baumann sowie aus dem südhessischen Regierungsbezirk Darmstadt H. Uschek. Besonders begrüßte er Herrn Massong von der gleichnamigen Firma der sich für etliche organisatorischen Dinge im Vorfeld der Tagung engagierte.

Die umfangreiche Tagesordnung beinhaltete die Berichte des Vorstandes, Berichte aus den verschiedenen Ausschüssen und Gremien, Situationsbericht zum Mitgliederstand und Termininformationen. Fachvorträge wurden präsentiert zu den Themen: Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Werkfeuerwehr; Berufsbild, Arbeitszeitgesetz, digitaler BOS-Funk und das neue Dekon-Konzept Rhein - Main.


Vorstand Werkfeuerwehrverband im Innenministerium

Ende November fand im Innenministerium in Wiesbaden eine Zusammenkunft des Vorstandes des Werkfeuerwehrverbandes Hessen und dem Ministerialdirigenten Herrn von Hoerschelmann statt. Der Werkfeuerwehrverband bedankte sich bei Herrn von Hoerschelmann für die über Jahre hinweg konstruktive Zusammenarbeit. Verbunden mit einem Present und den besten Wünschen für die anstehende Veränderung in den Ruhestand.


Prüfung von Ausrüstungen und Geräten der Feuerwehr

Im Auftrag des AFKzV entstand nach Vorarbeiten in den Bundesländern von Niedersachsen und Baden- Würtemberg in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Unfallkassen, ein Wegweiser für die Prüfung von Ausrüstungen und Geräten der Feuerwehr.

Diese Liste ist eine Zusammenfassung aller bereits vorhandenen Prüfbestimmungen, die schon bisher zum Prüfumfang der Geräte der Feuerwehr gehörten und soll all denen die sich im Rahmen der Prüfung Verantwortlich sehen als umfangreiche Zusammenstellung dienen.

Die Liste ist unter dem Bereich Download einzusehen bzw. kann heruntergeladen werden.


Werkfeuerwehrverband dankt H. Zacherts vom HMDI für die langjährige konstruktive Zusammenarbeit

Aktuelles aus der Frühjahrstagung im Bürgerhaus Groß Krotzenburg / Main-Kinzig-Kreis.

Dankesworte für das langjährige gute gemeinsame Miteinander, gab es für den beim hessischen Ministerium des Innern scheidenden H. Zachertz, der im Juni seinen Ruhestand anstrebt. Mit den Worten das er die "Karre oft aus dem Dreck gezogen habe", überreichte ihm der Vorsitzende, Karl-Christian Hahn, eine mit Blaulicht ausgestattete Schubkarre, ein Symbolisches Geschenk von Seiten des Werkfeuerwehrverbandes.


Tagung mit Vorstandwahlen

In das Feuerwehr Trainings Center am Flughafen Frankfurt hatte der Werkfeuerwehrverband Hessen seine Mitglieder zur Herbsttagung eingeladen. Themen der Tagesordnung u.a.:

- Ausbildung

- Neues aus Gesetzen, Verordnungen und Dienstvorschriften, hierzu referierte auch der Leiter der Landesfeuerwehrschule, Herr Burlon

- Abstimmung über eine Neufassung der Satzung und

- Neuwahl des Vorstandes.

Ergebnisse:

- Der Vorstand wurde entlastet und für die nächsten 3 Geschäftsjahre wiedergewählt

Dieser setzt sich zusammen: Gewählte Vorstandsmitglieder:

1. Vorsitzender Karl Christian Hahn Fraport AG Flughafen Frankfurt

2. Vorsitzender Ulrich Fischer EON Kraftwerk Staudinger Großkrotzenburg

Kasse Norbert Fillinger RWE Power AG Biblis

Schriftführung Jürgen Warmbier Merck KGaA, Werk Gernsheim

Vorstandsmitglieder mit Aufgabenbereichen:

Ehrenvorsitzender Robert Langendorf INFRASERV Wiesbaden KG

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Werner Pfeiffer Wetzlar

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Klaus Disser Heraeus Hanau

Geschäftsstelle Bedia Cetin Fraport AG Flughafen Frankfurt

- Der Satzungsänderung wurde zugestimmt.


WFV-Hessen präsentiert sich auf der RETTmobil

Vom 23. bis 25. Mai 2003 fand auf dem Fulda-Galerie-Gelände (Hessen) die Fachausstellung "RETTmobi 2003" statt

Der WFV-Hessen beteiligte sich unter der Federführung des stellv. Leiters der Werkfeuerwehr Infraserv Höchst, Dr. Schubert mit einer großen Fahrzeug- und Informationsausstellung über den Werkfeuerwehrverband und dessen Mitglieder.

Mit einem Gesamtaufwand von mehr als 1000 Stunden beteiligten sich die Werkfeuerwehren der Firmen Allessa Chemie Frankfurt, Ciba-Additive Lampertheim, Fraport AG, Infraserv Höchst, Infracor Hanau/Wolfgang, Kali und Salz Neuhof, Merck Darmstadt, Volkswagen Kassel.

Neben der Ausstellung von Sonderfahrzeugen der Werkfeuerwehren aus den Bereichen Automobil, Chemie und Bergbau wurde auch der betriebliche Rettungsdienst durch Fahrzeuge und Infotafeln dargestellt. Informationen über Entwicklung zu den Sonderfahrzeugen, den Werkfeuerwehrverband Hessen und einzelnen Werkfeuerwehren rundeten den Ausstellungsbereich ab. Gemeinsam mit der FF Fulda wurden Einsatzübungen im Rahmen von TUIS den Fachbesuchern geboten.

Die nächste RETTmobil 2004 findet vom 22. bis 24. Mai 2004 in Fulda statt.




Nach 39 Dienstjahren in der Werkfeuerwehr:

Brandoberinspektor Erhard Aspacher

geht in den Ruhestand

Erhard Aspacher ging Ende Juni 2003 in den verdienten Ruhestand. Er diente zwar in drei Firmen, hat aber die Werkfeuerwehr nie gewechselt. Sein Weg führte den gelernten Schlosser, der bei Kalle anfing, über die Fa. Höchst AG Werk Kalle bis zur InfraServ GmbH & Co Wiesbaden KG.

Den Obermeisterlehrgang schloß er 1982 ab, 1989 folgte der Inspektorenlehrgang. Im Jahre 1996 wurde er stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr. Geprägt durch seinen sportlichen Ehrgeiz hat er auch seine beruflichen Ziele schnell und sicher erreicht. Erhard Aspacher gilt als anerkannter Experte des Industriebrandschutzes, vor allem auf seinem Sachgebiet, dem Vorbeugenden Brandschutz.

Seine Hobbies sind, wie könnte es anders sein, ebenfalls sportlicher Natur: Ralley fahren, Cessna fliegen, Rennrad fahren. In der Mitte der 80er Jahre war er sogar Weltmeister in seiner Altersklasse: in Paris beim Feuerwehrradfahren.


Ehrungen Kali&Salz Kali GmbH Werk Neuhof-Ellers



Für ihr langjähriges Engagement in der Werkfeuerwehr des Kaliwerkes Neuhof-Ellers wurden von Fabrikleiter Dr. Harald Schnez die Herren Hans-Peter Grosser, Paul Heil, Dietmar Schleich und Martin Geßner mit dem silbernen - und Ottmar Schleich mit dem goldenen Brandschutz-Ehrenzeichen des Landes Hessen ausgezeichnet.

Die 5 Mitarbeiter des Werkes können auf ein langjähriges Engagement in der Werk-feuerwehr zurückschauen. Ottmar Schleich, stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr ist sogar seit mehr als 40 Jahren dabei, die anderen 25 Jahre.



Von links: Hans Peter Grosser, Paul Heil, Dietmar Schleich, Martin Geßner und Ottmar Schleich iv>

Im Rahmen einer Feierstunde betonte Dr. Harald Schnez: "Unsere Werkfeuerwehr ist heute nicht mehr wegzudenken." Dem konnten sich auch Ernst-Rüdiger Zeiler, Produktionsleiter unter Tage und Be-triebsratsmitglied Volker Köditz anschließen. Hans-Peter Grosser bedankte sich in seiner Eigenschaft als Leiter der Werkfeuer-wehr und stellte besonders die gute Unterstützung der Wehr durch die Werksleitung heraus.



Werkfeuerwehrverband informiert über Betriebssicherheitsverordnung

Mit der ansprechenden Fragestellung "Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) aus der Sicht der Werkfeuerwehren, was kommt auf uns zu?", wurden alle Mitglieder des Verbandes, sowie verschiedene öffentliche Einrichtungen zu einer Informationsveranstaltung des Werkfeuerwehrverbandes Hessen eingeladen. So erfuhren am Dienstag, den 04.03.2003 im Feuerwehr Trainingscenter der Fraport AG, 48 Teilnehmer was Ihnen die neue Betriebssicherheitsverordnung bringt, was man daraus machen kann und wie effizient und systematisch man mit diesen Veränderungen umgehen kann.

Die am 3. Oktober 2002 in Kraft getretenen BetrSichV zielt im wesentlichen darauf

> mehrere EU-Richtlinien in nationales Recht umzusetzen,

>ein einheitliches betriebliches Anlagensicherheitsrecht zu schaffen,

>eine Neuordnung zwischen staatlichem Betriebsmittelrecht und Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften vorzunehmen, ferner auf

>Deregulierung, Vereinfachung des Vorschriftenwerks und mehr Eigenverantwortung für den Betreiber.

Anregungen, Kritik oder Vorschläge zu diesem oder einem erforderlichen Folge-Seminar zu spezifischen Themen der BetrSichV können an die Geschäftsstelle des Werkfeuerwehrverbandes Hessen gesendet werden.

Geschäftsstelle Fraport AG
VTM-PS7
60547 Frankfurt am Main
Fon: 069 / 690-6 65 21
Fax:  069 / 690-2 70 91
e-mail

Weitere Informationen und konkrete Fragen können an den TÜV Hessen und den für einzelne Regionen eingerichteten Expertenteams gestellt werden. Die Adressen sowie die BetrSichV können über die Homepage des Werkfeuerwehrverbandes abgerufen werden.


 


 

9. Grundlehrgang des Werkfeuerwehrverbandes im

EON-Kraftwerk

Vom 14. bis 19. Oktober führte der Werkfeuerwehrverband Hessen den 9. Grundlehrgang auf dem Werksgelände des EON Kraftwerks Staudinger in Groß Krotzenburg/Hessen durch. Lehrgangsleiter Ulrich Fischer, Leiter der hauseigenen Werkfeuerwehr, begrüßte 37 Teilnehmer zu diesem sechstägigen Tageslehrgang.

Die Teilnehmer kamen von den Freiwilligen Feuerwehren des Main-Kinzig-Kreises: Ober Rodenbach 1 Person Burgjoß 2 Pers. Steinau 2 Pers. Groß Krotzenburg 1 Pers.

Werkfeuerwehr: Allessa Chemie 4 Pers. EON Kraftwerk Staudinger 4 Pers. EON Kraftwerk Ingolstadt 5 Pers. RWE Biblis 6 Pers. Buderus GUSS 5 Pers. Goldschmidt Rewo GmbH 1 Pers Goodyear Dunlop 1 Pers. Infra Serv Wiesbaden 2 Pers.

Die Ausbildungen fanden im Schulungs- Zentrum des Kraftwerkes sowie die praktische Ausbildung auf dem Werksgelände statt. Ausbilder: Klaus Fischer MKK; Holger Häfner MKK, Andreas Mohn WF Dunlop, Ulrich Fischer Wf EON Kraftwerk Staudinger. Abnahme durch Vertreter des MKK. Seit 1995 in Kooperation Wfv-Hessen mit dem MKK Grundlehrgng jährlich Durchgeführt

Nächster Grundlehrgang dieser Art: 19.05. - 24.05.2003


 


 

Hessische Werkfeuerwehren unterstützen im Kampf gegen das Hochwasser

Die erschütternden Bilder der Hochwasserkatastrophe in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben nicht nur Anteilnahme, sonder auch eine enorme Hilfsbereitschaft in ganz Deutschland ausgelöst. Die Werkfeuerwehren Infraserv Höchst, Infraserv Wiesbaden und Heraeus Hanau beteiligten sich mit Mannschaft und Einsatzgerät um die Helfer an der Hochwasserfront zu unterstützen. Im wesentlichen wurden Pumpen, Schläuche und Stromaggregate benötigt. Besonders die Spezialausrüstung der Infraserv Werkfeuerwehr, eine leistungsstarke Lenzpumpe mit der rund zehnfache Förderraten üblicher Feuerwehrpumpen und ein Stromerzeuger mit der etwa 25fachen Leistung herkömmlicher Stromerzeuger bei Feuerwehren waren sehr gefragt.

Eingesetzt waren: Vom 20. bis 29. August 2002 in Dresden: Werkfeuerwehr Infraserv Höchst mit 10 Mann, WLF mit AB Stromerzeuger 200 KVA, GW-Umweltschutz mit Hannibalpumpe 600 m³ / Std., GW-Nachschub.

Vom 14. bis 28. August 2002 in Dresden und Umgebung. Werkfeuerwehr Infraserv Wiesbaden mit 3 Einsatzkräften über den gesamten Zeitraum verteilt mit Hannibalpumpe 600 m³./ Std..

Vom 15. bis 22. August 2002 zur Sicherung von Heraeus Gebäuden im Chemiepark Bitterfeld sowie in den Kommunen Jeßnitz, Raguhn, Dessau. WF Heraeus mit 10 Einsatzkräften 2 LF 8 mit Sondergerät und zusätzlichen Pumpen.

Auch die hessischen Werkfeuerwehren haben damit Ihren Beitrag leisten können um die in große Not geratene Bevölkerung zu unterstützen.


 


 

Neues Mitglied im Werkfeuerwehrverband Hessen

STI Werkfeuerwehr Lauterbach

Nur mit Hilfe einer funktionierenden und gut eingespielten Werkfeuerwehr kann in Katastrophen- und Brandfällen der Bestand des größten Werkes der STI-Unternehmensgruppe im hessischen Lauterbach sichergestellt und schnelle Hilfe geleistet werden. Die Unternehmensgruppe produziert an 7 Standorten mit 1.600 Mitarbeitern Verpackungen und Displays für alle führenden europäischen Markenartikelhersteller. Am STI-Standort Lauterbach werden in erster Linie Verpackungen aus Karton und veredelter Wellpappe hergestellt.

Klarer Vorteil einer werkseigenen Einrichtung: Die Mitarbeiter sind gut aufeinander eingespielt und mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zumal Schnelligkeit in einem Unternehmen, das Papier und Pappe verarbeitet, besonders gefragt ist.

Achtmal im Jahr muss Björn Preuß, neuer Leiter der STI-Werkfeuerwehr, gemeinsam mit seiner 28-Mann starken Truppe am Standort Lauterbach zu Übungszwecken ausrücken. Zur Werkfeuerwehr gehören zur Zeit 30 Aktive, darunter auch 2 Frauen, die hauptsächlich nebenberuflich in der Werkfeuerwehr eingesetzt sind, so dass 6 Einsatzkräfte pro Schicht zur Verfügung stehen.

Björn Preuß, Leiter der STI-Werkfeuerwehr

Zu den Hauptaufgaben der Werkfeuerwehr gehört die Beratung in brandschutztechnischen Fragen. Der Einsatzschwerpunkt liegt in der Beseitigung von Fehlalarmen, der Bekämpfung von Kleinbränden sowie der technischen Hilfeleistung.

Schon Mitte der 60er Jahre gab es in Lauterbach einen Zusammenschluss von freiwilligen Brandschutzhelfern, die sich dann zur Betriebsfeuerwehr und am 12.04.1972 zur Werkfeuerwehr zusammenschloss. Vom damaligen LF15 und einer TS 2/4 sowie einem Leichtschaumgenerator besitzt die Werkfeuerwehr heute eine TroTLF 16 und einen Anhänger, der mit diversen firmenspezifischen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet ist.

Die Anlaufstelle für alle Notfälle im Werk ist die rund um die Uhr besetzte Meldezentrale im "Pförtnerhaus", die für alle Informationen und Nachrichten ausgerüstet wurde. Sie informiert im Notfall alle Angehörigen der Werkfeuerwehr über einen speziellen Rufplan.

Am 22.06.2002 wurde STI durch das Land Hessen mit der Plakette "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet. Kreisbrandinspektor Rinke und Landrat Marx betonten das besondere Engagement der STI-Geschäftsführung, die es den ehrenamtlichen Helfern gestatte, jederzeit Dienste an der Allgemeinheit zu leisten und die mehr als 60 aktiven Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren immer wieder für ihre Einsätze frei zu stellen.

Die STI - Unternehmensgruppe

Namhafte Markenartikelhersteller, Agenturen und Handelsunternehmen schätzen die Kreativität und Innovationskraft von STI als Full-Service-Partner rund um die Warenpräsentation am POS (point of sale). Der Slogan "STI - Partner for success" bringt das Ziel zum Ausdruck: STI will Partner für den Erfolg seiner Kunden und Geschäftspartner sein. STI bietet intelligente Verpackungslösungen und kreative Warenpräsentationen.

Links: www.sti-group.com

 


 

19. Hessischer Feuerwehrtag Lorsch

-Werkfeuerwehren präsentieren sich-

Von Donnerstag den 22. bis Sonntag den 25. August, fand in Lorsch im Landreis Bergstraße der 19. Hessische Feuerwehrtag statt. Wie schon auf der Messe RETTmobil, präsentierte sich der Werkfeuerwehrverband Hessen wieder mit einer umfangreichen Fahrzeug und Geräteausstellung. So wurde unter anderem ausgestellt:

» WLF auf Man mit AB-Schmutzwasserpumpe,

»Verschieden Löschfahrzeuge,

»WLF Kran mit AB-G/AS,

»Teleskopmast,

»ELW 3.

Die Vorbereitungen sowie die Koordination lag erneut in den bewährten Händen von Dr. Schubert und seinen Mitarbeitern der Werkfeuerwehr Infraserv Höchst. Beteiligt waren die Firmen Allessachemie, Ciba, Fraport, Infraserv, Merck, VW.

Der Werkfeuerwehrverband bedankt sich bei allen Beteiligten für Ihr Engagement!
 


 

DFV-Pressedienst

"Feuerwehren legen erste Analyse zum Hochwasser vor

Achtung Downlaod über Infos am Ende des Berichtes"

Vorsorge kann Schäden minimieren – Feuerwehren geben Hinweise für Betroffene

Hochwasser-Notstand: Das können Sie selber tun

Berlin – Wie die Medien berichten, stehen die deutschen Feuerwehren in vorderster Reihe, wenn es darum geht, die Auswirkungen der jüngsten Hochwasserkatastrophe zu bekämpfen. Viele tausend Helfer – Angehörige der Berufsfeuerwehren aus den großen Städten und in erster Linie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren – retten Menschen und helfen, die Schäden zu begrenzen.

"Der Chemiepark in Bitterfeld vom Hochwasser bedroht"

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass während des Hochwassers teilweise noch keine Pumpen eingesetzt werden können, um eindringendes Wasser aus Kellern und Räumen zu beseitigen. Stark unterschiedliche Druckverhältnisse können zum Ein­drücken von Wänden führen. Pumparbeiten können Fundamente unterspülen und so schwere Bauschäden verursachen.

Vielfach können Betroffene selbst Schäden minimieren. In diesem Sinne gibt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) Bewohnern gefährdeter Gebiete folgende Hin­weise:

»Informieren Sie sich bei steigendem Wasser über eine mögliche Hochwasser­gefahr. Schalten Sie den Hörfunk ein und schauen Sie auch in die Videotext-Tafeln Ihrer regionalen Fernsehsender. Halten Sie ein batteriebetriebenes Radio mit Ersatzbatterien bereit, falls die Stromversorgung ausfällt.

»Sollte sich die Situation zuspitzen, dann geben Sie die Warnungen auch an Ihre Nachbarn, insbesondere ältere und hilfsbedürftige Personen, weiter. Vermitteln Sie auch Ihren ausländischen Nachbarn mit einfachen Worte die Gefahren.

»Halten Sie eine Mappe mit persönlichen, wichtigen Papieren und Dokumenten bereit. Stellen Sie persönliches Gepäck (Kleidung, Schlafsack, Gummistiefel, usw.) zusammen. Vergessen Sie nicht Ihre Medikamente!

» Wenn Sie Neubürger in einem hochwassergefährdeten Gebiet sind und zum ersten Mal mit Hochwasser zu tun haben, lassen Sie sich durch altein­gesessene Bewohner beraten und nutzen Sie deren Erfahrungen.

» Sorgen Sie rechtzeitig für eine eigene persönliche Grundausrüstung. Den­ken Sie daran, dass die Feuerwehr und die anderen Hilfsorganisationen ihre Ausrüstung für Notfälle brauchen und sie daher nicht verleihen können.

» Sorgen Sie rechtzeitig dafür, dass Kranke und pflegebedürftige Personen möglichst bei Verwandten oder Freunden untergebracht werden. Denken Sie daran, dass die Hilfsorganisationen jetzt ebenfalls stark belastet sind. » Räumen Sie frühzeitig Ihren Keller, Ihre Garage und tiefer liegende Räume. Gehen Sie von vornherein so vor, dass nicht mehrmals das gleiche Mobiliar in die Hand genommen werden muss. Die Feuerwehr kann nur in Ausnahme­fällen helfen. Setzen Sie Ihre Eigenleistung auch während des Hochwassers fort und helfen Sie auch Nachbarn.

» Sorgen Sie dafür, dass der Strom in den überfluteten Räumen und in der Heizungsanlage abgeschaltet wird.

» Sorgen Sie für Notbeleuchtung – beispielsweise mit Taschenlampen. Tref­fen Sie mit Ihren Nachbarn eine Vereinbarung für den Fall, dass Ihr Telefon ausfällt. Denken Sie daran, dass auch die Mobilfunknetze ausfallen können. Machen Sie sich bei Notfällen durch lautes Rufen am Fenster bemerkbar.

» Schalten Sie Ihre Heizungsanlage rechtzeitig ab, unterbinden Sie die Ölzu­fuhr, schließen Sie die Gasventile. Falls es die Zeit noch zulässt, lassen Sie Brenner oder Thermen ausbauen. Denken Sie daran. Die örtlichen Hei­zungs­installateure haben bei drohendem Hochwasser viel zu tun.

» Sichern Sie Ihre Öltanks, zum Beispiel durch Verankern. Entfernen Sie Be­hälter mit Altöl, Säuren, Farben, Lacken usw. Öl und andere Stoffe ver­schmutzen das Wasser und die Umwelt.

»Bringen Sie Fahrzeuge aus hochwassergefährdeten Garagen und Parkplät­zen. Erkundigen Sie sich frühzeitig, wo Sie Ihre Fahrzeuge abstellen können. » Die Feuerwehr stellt während des Hochwassers grundsätzlich keine Pum­pen leihweise zur Verfügung, um eindringendes Wasser aus Kellern und Räumen aus­zupumpen.

» Für das Abdichten von Kellerfenstern oder Hauseingängen können Sandsä­cke, Schaltafeln, dicke Folien und Silikon vorgehalten werden.

» Befolgen Sie Anweisungen und Durchsagen der Feuerwehr; sie verfügt über entsprechende Erfahrungen bei Schadensfällen. Bewahren Sie Ruhe.

»Warnungen zu einem möglichen Hochwasser erfolgen über die lokalen Radio­sender sowie durch Lautsprecherdurchsagen der Polizei und Feuerwehr.

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.denis.bund.de

Für Rückfragen: Günter Fenchel,/DFV-Presseteam, Handy (0162) 8455964

14. August 2002 Sönke Jacobs, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Feuerwehrverband Vertretung der deutschen Feuerwehren in Berlin Unter den Linden 42, 10117 Berlin Telefon (030) 20 67 48 04 derzeit nur Handy (0170) 1843787 Telefax (030) 20 67 48 05

Download Die Hochwasserkatastrophe an der Elbe im August 2002; Erfahrungen – Analysen – Konsequenzen


 


 
RETTmobil 2. Fachausstellung mit Kongress für Rettung und Mobilität

Vom 23. bis 25. Mai 2002 fand auf dem Fulda-Galerie-Gelände die Fachausstellung "RETTmobil" statt. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Feuerwehr Verbandes Gerald Schäuble war eine Ausstellung mit umfangreichen Rahmenprogramm organisiert.

Der WFV-Hessen beteiligte sich unter der Federführung des stellv. Leiters der Werkfeuerwehr Infraserv Höchst Dr. Schubert mit einer großen Fahrzeug- und Informationsausstellung über den Werkfeuerwehrverband.

Wir bedanken uns bei allen Helfern!!!

WFV-Hessen Vorstand

05.2002


 


 
Werkfeuerwehrverband tagt in der Mitte Hessens

Seine Frühjahrstagung hielt der Werkfeuerwehrverband Hessen am 16. Mai im Bürgerhaus in Grünberg ab. Verbandsangelegenheiten wurden im Wesentlichen behandelt.

Vorsitzender Karl-Christian Hahn begrüßte zahlreiche Gäste unter anderem vom Landesfeuerwehrverband, H. Battenberg, Hess. Landesfeuerwehrschule, H. Burlon, HMDI H. Schulz, RP Darmstadt, die Herren Uschek und Engelmeier.

Fachberichte und Präsentationen verschiedener Firmen bestimmten den weiteren Verlauf der Tagung. Im Foyer fand eine Ausstellung verschiedener Firmen statt

05.2002


 


 
ICAO-Emergency Exercise 2002 Frankfurt Airport


Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und der Richtlinien der International Civil Aviation Organization führt der Flughafen Frankfurt alle zwei Jahre eine Notfallübung durch. Im Rahmen der Übung werden unter möglichst realistischen Bedingungen alle Parameter des Alarmplans überprüft.

Szenario:

Der Pilot einer Boeing 757 mit 130 Passagieren an Bord meldet fünf Minuten vor Erreichen des Frankfurter Flughafens beim Tower der Deutschen Flugsicherung aufgrund erheblicher technischer Störungen am Hydraulikleitsystem ein Notlandung an. Der Pilot schließt eine sichere Landung aus. Der Anflug erfolgt auf der Südbahn. Das Flugzeug setzt bei der Landung zu früh auf. Die havarierte Maschine kommt von der Landebahn in Richtung Süden ab, und rollt mit hoher Geschwindigkeit in ein anderes geparktes Luftfahrzeug. Dies fängt Feuer und wird in Richtung Süden geschleudert.




 


 

Stadtverband der Hanauer Werkfeuerwehren

Durch die Konzentration von Werk- und Betriebsfeuerwehren im Umfeld der Stadt Hanau haben sich diese zu einem Verband zusammengeschlossen. Diesem Verband gehören die Feuerwehren der Firmen BSB Fire Emergency Serv.HU Fliegerhorst, Dunlop, Heraeus ( Liegenschafts- u. Facility Management sowie Quarzglas GmbH ), Infracor - Wolfgang, Siemens, und Vacuumschmelze an. Der langjährige Vorsitzende Adolf Hardt von der Werkfeuerwehr Infracor - Wolfgang wurde in einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Sein Einsatz für dieses Gremium war von viel Engagement und Idealismus geprägt. Als sein Nachfolger wurde der Leiter der Werkfeuerwehr Heraeus, Klaus Glock von den Mitgliedern für das Amt bestätigt.



 
Bild von links: Claudio Winkelmann (Siemens), der scheidende Vorsitzende Adolf Hardt
(Degussa Hüls), der neue Vorsitzende Klaus Glock (Heraeus), Uwe Reifenberger (Heraeus).